Mit vielen Fotos. Jahre nach dem Selbstmord von Richard Brautigan setzt sich seine Tochter an den Schreibtisch und berichtet. Der Vater, eine Ikone der amerikanischen College-Jugend zu Zeiten der Beat Generation, und seine Bücher "ein Grund, das Leben zu lieben" (Philippe Djian), so bleibt Richard Brautigan weiterhin einer großen Anhängerschaft mit seinem so einzigartigen wie zeitlosen Werk im Gedächtnis. Ianthe Brautigan schreibt, und sie geht dabei einen eigenen und mutigen Weg: "Dieses Werk ist sehr persönlich. Es ist keine Biografie meines Vaters. Er muss nicht erklärt werden. Alles, was für ihn wichtig war, kann man zwischen den Seiten seiner Bücher finden. Und es ist auch keine Biografie von mir, genausowenig wie ein öffentliches Aufrechnen unserer Beziehung oder eine Nähkästchenplauderei über eine Berühmtheit. Stattdessen sind es die Erinnerungen einer jungen Frau an ihren eigenen Schmerz und daran, was in ihr selbst vorging, während sie sich mit den Rätseln um das Leben und den Tod ihres Vaters beschäftigte."
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