"Das Treppenhaus ist aus der Mode gekommen. Als Umschlagplatz für Gerede und Gerüchte, Gegenstände und Gefühle wird von ihm kaum noch Gebrauch gemacht." Ingrid Mylo erzählt von ein paar obskuren Lebensformen, verschollenen und überlebenden. Von Idyllen mit doppeltem Boden. Und von anderen Landschaften: Vom Staub der Zimmerpflanzen in einer fremden Wohnung. Von Toiletten in London und Paris. Von Kneipen, Bars und Antiquariaten. Vom Streunen in unbekannten Gegenden, wo man im ganz und gar Fremden unvermutet auf Vertrautes stößt.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…