"I can't get no" erzählt von einem Wochenende, das als heiteres Fest begann und zu einem wütenden Schlagabtausch wurde. 15 Leute, die Ende der 60er gemeinsam zur Schule gingen und den Aufstand probten, sehen sich nach 40 Jahren wieder und reden über ihr Leben. Sind sie, die 68er, wirklich an allem schuld: Kindermangel, Verfall der Werte, Hedonismus - also an all dem, was seinerzeit begann?
Georg Diez hat's schon immer gewusst: Die Protagonisten von 1968 leiden vor allem anderen unter sich selbst, wie auch in diesem Band mit allen unterhaltsamen Nebenerscheinungen bewiesen wird. Die Journalisten Irmela Hannover und Cordt Schnibben haben sich für ein Wochenende in Worpswede mit Bremer Mitstreitern aus der Zeit getroffen und die Gespräche und Auseinandersetzungen protokolliert, erklärt der Rezensent. Für ihn, der sich ein klein bisschen Häme nicht verkneifen kann, demonstriert der Band die Gratwanderung zwischen Kritik an den Verhältnissen und Selbstkritik, zwischen "Klischee und Klage" und nicht zuletzt zwischen "Vernunft und Wahnsinn" der 68er.
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