Farbig illustriert. Es kann ganz toll sein, eine große Schwester zu haben. Vor allem, wenn sie so ist wie Cleo, die große Schwester von Jonathan. Cleo mag alles, was andere Mädchen zum Kreischen bringt. Und mit ihr kann man die tollsten Dinge erleben. Deshalb ist es für Jonathan ein Schock, als er eines Tages bemerkt, dass Cleo nicht mehr Cleo ist. Sie bekommt hässliche Punkte im Gesicht, es wachsen ihr rote Krallen ... und plötzlich hat Jonathan keine tolle Schwester mehr, sondern ein richtiges Schwonster.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 27.03.2002
Ursula Sinnreich singt ein Loblied auf kleine Schweizer Kinderbuchverlage und gerät angesichts dieses preisgekrönten Bilderbuchs ins Schwärmen. Die Geschichte sei zwar überhaupt nicht neu - ein kleiner Junge sieht mit Schrecken seine große Schwester in die Pubertät kommen - doch die Umsetzung begeistert die Rezensentin durch die unkonventionelle Gestaltung. Sie betont den Elan, mit dem die Geschichte geschrieben und illustriert ist. Besonders bemerkenswert findet sie, wie der Autor plötzlich die Perspektive von Weitwinkelsicht zur Nahaufnahme "kippen" lässt - als die Schwester ihren ersten Pickel entdeckt.
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