Aus dem Französischen von Resel Rebirsch. Weihnachten steht vor der Tür und Nestor Burma ist fürchterlich erkältet. Dem Schnupfen begegnet er mit Produkten des Pharma-Unternehmens Manchol, als dessen Inhaberin sich vor Burmas Augen in seinem eigenen Büro erschießt.
Rezensent Christoph Haas stellt in der taz drei graphic novels vor, die das Genre des noir-Krimis aufgreifen: Veiko Tammjärvs "Hotel zum verunglückten Alpinisten", den ersten Band der Reihe "Criminal" von Ed Brubaker und Sean Phillips und Jacques Tardis "Nestor Burma - Rififi in Menilmontant" nach dem Roman von Leo Malet. Tardi hat schon vier Krimis von Leo Malet gezeichnet, jetzt legt er nach 25 Jahren Pause den fünften vor. Er spielt in Paris, rund um Weihnachten. Der - buchstäblich - verschnupfte Nestor Burma muss erleben, dass die Ehefrau eines Pharmaunternehmers erst vergnügt den Mord an ihrem Ehemann gesteht und sich dann in seinem Büro erschießt. Burma ermittelt im Konzern, leidende Labortiere scheinen eine Rolle zu spielen und der Detektiv niest in den unpassendsten Momenten aufs unschönste. Haas bespricht das ohne Engagement, er hätte diese Graphic Novel allerdings der Atmosphäre wegen lieber in schwarz-weiß als koloriert gelesen.
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