Das Wörterbuch versammelt historische Berufsbezeichnungen in deutscher Sprache aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen und stellt sie in den sprachlichen Zusammenhang mit Bedeutungen, sachkundlichen Hinweisen, Etymologien sowie Familiennamen. Damit ist es eine zentrale Quelle zur Kultur- und Sprachgeschichte und unverzichtbares Hilfsmittel für Historiker, Archivare, Kuratoren sowie Namen- und Familienforscher.
Jakob Ebners "Wörterbuch Historischer Berufsbezeichnungen" ist ein praktisches Utensil, wenn man sich schon immer einmal über den Ursprung alter Straßen- oder Familiennamen gewundert hat, so Matthias Heine. Pagenstecher waren Pferdemetzger, Blähmeister schmolzen Gestein, Fastbäcker durften nur Roggen- und Schwarzbrot backen, verrät der Rezensent vergnügt. Neben der Aufklärung etwaiger Missverständnisse liefern die vergessenen Berufsbezeichnungen aber auch Einblicke in das Wirtschafts- und Sozialgefüge einer vergangenen Zeit, erklärt Heine, der sich sogleich fragt, welche unserer gegenwärtigen Berufsbilder in hundert Jahre gänzlich unbekannt sein werden.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…