Das Wörterbuch versammelt historische Berufsbezeichnungen in deutscher Sprache aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen und stellt sie in den sprachlichen Zusammenhang mit Bedeutungen, sachkundlichen Hinweisen, Etymologien sowie Familiennamen. Damit ist es eine zentrale Quelle zur Kultur- und Sprachgeschichte und unverzichtbares Hilfsmittel für Historiker, Archivare, Kuratoren sowie Namen- und Familienforscher.
Jakob Ebners "Wörterbuch Historischer Berufsbezeichnungen" ist ein praktisches Utensil, wenn man sich schon immer einmal über den Ursprung alter Straßen- oder Familiennamen gewundert hat, so Matthias Heine. Pagenstecher waren Pferdemetzger, Blähmeister schmolzen Gestein, Fastbäcker durften nur Roggen- und Schwarzbrot backen, verrät der Rezensent vergnügt. Neben der Aufklärung etwaiger Missverständnisse liefern die vergessenen Berufsbezeichnungen aber auch Einblicke in das Wirtschafts- und Sozialgefüge einer vergangenen Zeit, erklärt Heine, der sich sogleich fragt, welche unserer gegenwärtigen Berufsbilder in hundert Jahre gänzlich unbekannt sein werden.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…