An den Rändern der Sprache. Musik als prekärer Gegenstand wissenschaftlicher Rede; Naturlaut und Klangnatur; Klangsprache und Sprachform; Ton und Bedeutung; Jenseits der Worte. Der dreifache Ausgang der Neuinterpretation von Wort und Zeichen in Bilderstreit und neuer Musik.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.10.2007
Beeindruckt zeigt sich Rezensent Hans-Herbert Räkel von diesem Buch über die "Entdeckung des Tones in der Musik", das der Komponist und Musikwissenschaftler Jakob Ullmann vorgelegt hat. Er würdigt das Werk als eine weit ausgreifende, tief gehende und äußert dichte Untersuchung der Grundlagen der abendländischen Musik, der Frage nach der Entstehung von Musik. Bewunderung zollt er der Gelehrtheit des Autors und seiner Geduld, sämtliche Voraussetzungen seiner Ausführungen, Fragen und Einwände zu klären. Geduld braucht in Räkels Augen auch der Leser, denn die Lektüre des Buchs ist keine leichte Kost. Gleichwohl wünscht er dem Werk, eingehend von der Musikkritik diskutiert zu werden.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…