Benedikt Erenz schwelgt in der Erinnerung an den Sommer anno 1959. Für Winzer und Poeten war es ein gleichermaßen glückliches Jahr, meint der Rezensent, denn damals dichtete James Krüss "mit leichter Hand, ein bisschen blöd, ein bisschen heiter, listig, schnurrig" das Kinderbuch über den kleinen Doppeldecker. Aus der Versenkung gehoben, mit neuer Orthographie versehen und den alten Bildern von Liesl Stich belassen, durchkreuzt der Postflieger den Himmel über der deutschen Provinz und darin erschöpft sich auch schon die harmlose Handlung des possierlichen Büchleins. "Es gibt keine Moral von der Geschicht?", vermeldet der beglückte Rezensent und empfiehlt fast wehmütig die drolligen Verse den Großeltern und Enkeln, die sich gemeinsam im Gedenken an den Sommer des Jahres '59 berauschen wollen.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…