Mit farbigen Illustrationen von Stefanie Harjes. Was wäre, wenn... Wenn ich der Jäger wäre, sagt der kleine Junge. Und Ottinka Taube spielt mit. Sie hätten den Wolf überlistet, mit der Großmutter Kaffee getrunken und dem Rotkäppchen geholfen. Und das siebte Geißlein säße auch schon lange nicht mehr im Uhrenkasten. Die kindliche Lust am Nachspielen von Geschichten wird hier perfektioniert: Ein Clou jagt den anderen und es gibt ganz überraschende neue Wendungen ohne, dass es böse ausgeht! Karla Schneiders Text ist in Dialogform gehalten.
Von einem "Feuerwerk der Fantasie" spricht Rezensentin Elisabeth Hohmeister nach Lektüre dieses Bilderbuchs über zwei Kinder, die sich im Krankenhaus begegnen, und gemeinsam beginnen, Grimms Märchen zu lesen. Nicht nur, dass diese höchst zeitgemäße Auseinandersetzung mit den berühmten alten Stoffen ihr auf wunderbare Weise Bruno Bettelheims alte These bestätigt, dass Kinder Märchen brauchen. Auch die expressiven "starken Bilder", mit denen die Hamburger Künstlerin Stefanie Harjes das Buch ausgestattet hat, machen den wohligen Schauer, den die Kinder in dieser Geschichte beim Erforschen der Märchen empfinden, höchst nachvollziehbar.
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