In englischer Sprache. Astronomen der Antike, die von dem feurigen Leuchten des Mars am Nachthimmel fasziniert waren, benannten den Planeten nach ihrem Kriegsgott. In den folgenden Jahrhunderten war er stets ein Quell endloser Spekulationen und wurde wegen seiner potenziellen Bewohnbarkeit zu einem Leuchtfeuer der Hoffnung. In sechs Jahrzehnten bahnbrechender Forschungsmissionen hat die NASA die Geheimnisse des roten Planeten nach und nach enthüllt und eine Welt offenbart, die unserer gar nicht so unähnlich ist und einst vermutlich auch einmal belebt war. Entdecken Sie die frühesten Nahaufnahmen des Mars, die 1964 das Raumfahrzeug Mariner 4 machte - die ersten Bilder von einem anderen Planeten überhaupt -, sowie die historischen Illustrationen aus einer Zeit, als Neugier und Fantasie dem wissenschaftlichen Fortschritt voraus waren. Wissenschaft und Kunst kollidieren in den NASA Luftbildern späterer Orbitermissionen, die uralte Flussbetten, polaren Eiskappen, Staubwinde, riesige Canyons und hoch aufragende Vulkane in einer unendlich abwechslungsreichen Landschaft zeigen. Während sie die zerklüftete Marsoberfläche überquerten, dienten die NASA-Rover in den vergangenen 25 Jahren als technische Erweiterungen der Menschheit. Sie bohren Löcher, suchen nach Spuren von Wasser und lassen uns mit ihren Bildern über die Bergzüge und die fantastischen Sonnenuntergänge staunen. Anhand von Hunderten Fotos aus den umfangreichen Archiven der NASA begleiten wir ihre Wissenschaftler, die fortwährend daran arbeiten, den Mars besser zu verstehen. Essays des früheren leitenden Wissenschaftlers der NASA, James L. Green, und des JPL-Ingenieurs Rob Manning vermitteln einen tiefen Einblick in die Geschichte der Marsforschung und die Herausforderungen, die die Vorbereitung dieser bahnbrechenden Missionen mit sich bringen.
Dass Elon Musks Marsmissionen keine gute Idee sind, kann Rezensent Boris Pofalla nun zusätlich auch noch mit den Archivbildern der NASA feststellen, die zum 60. Jubiläum der ersten erfolgreichen Mission erscheinen: Der rote Planet scheint ihm in den Fotografien viel empfindlicher als bisher. Der einzige Planet, der "ausschließlich von Robotern bewohnt wird", könnte wichtige Informationen über die Entstehung des Lebens liefern, das Gestein könnte Aufschluss geben, wieso es dort kein Wasser mehr gibt und wie sich der Planet geologisch entwickelt hat. Auch die von diversen Expeditionen hinterlassenen Roboter lassen sich in dem Bildband bestaunen, ebenso wie der atemberaubende Graben "Valles Marineris", der sich über viertausend Kilometer erstreckt - Pofalla hat anschließend so viel Respekt vor dem Planeten, dass er empfiehlt, lieber den Bildband zu kaufen als ein Ticket für Musks Mission, die das ganze System möglicherweise zerstören könnte.
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