Die Schriftstellerin Jan Morris lebt in Wales. In einem Haus. In einem walisischen Haus. Im Haus einer walisischen Schriftstellerin. Die minimalen Unterschiede zwischen den Formulierungen sind bedeutsam, zeugen sie doch jeweils von einem anderen Blickwinkel. Einerseits. Andererseits ist aber auch bei Jan Morris nichts so ernst zu nehmen, dass man es nicht auch anders sehen könnte. Mit einer typisch britischen Kombination aus Humor und profundem historischen Wissen, Stilbewusstsein und Selbstironie führt sie, ganz liebenswürdige Gastgeberin, den Besucher durch ihr Haus und durch ihr Wales.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…