Mit Beiträgen von Cees W. de Jong, Alston W. Purvis, Martijn F. Le Coultre und anderen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.01.2009
Martin Z. Schröder zeigt sich tief betrübt angesichts der erbärmlichen Ausstattung ausgerechnet eines solchen Bandes. Dass man an den Meister der Typografie auf derart üble Weise erinnert, kann er nicht fassen. Den Rezensenten ärgern ein zerrender und quetschender Blocksatz, falsche Satzzeichen, Druckfehler, fehlerhaft übersetzte Fachbegriffe und Unverständlichkeiten. Das schwere Papier und hässlich glänzende Farben quälen ihn. Und dass von den Kleinodien Jan Tschicholds hier kaum etwas gezeigt wird, dafür Privatfotos und jede Menge Arbeiten in "brachialer Bauhaus-Manier" aus Tschicholds Frühphase, rundet das eher katastrophische Bild für den Rezensenten ab. Lieber als zu diesem Buch greift er da zu dem 1977 im Verlag der Kunst Dresden erschienenen Bildband. Dieser zeigt auch Tschicholds klassisch gehaltenen Anzeigengestaltungen.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…