Herausgegeben, übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Gustav Just. Mit Illustrationen von Hans Scheib. Jaroslav Hasek (1883-1923), weltbekannt als geistiger und literarischer Vater des braven Soldaten Schweijk, schon weniger bekannt als Verfasser hunderter heiter-satririscher Kurzgeschichten, noch weniger bekannt als politischer Aktivist, ob nun als Kommissar der Roten Armee im russischen Bürgerkrieg oder als Gründer und Wahlkandidat einer Spaßpartei mit dem programmtischen Namen "Partei des gemäßigten Fortschritts im Rahmen des Gesetzes".
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…