Der französische Zeichner Jean-Claude Golvin erweckt die Welt der Antike zu neuem Leben. Der Betrachter taucht ein in die Hektik des Hafens von Ostia, er steht mitten in einer Versammlung auf dem Kaiserforum in Rom, überblickt die großartige Lage von Delphi aus der Luft und bestaunt die gigantischen Dimensionen des Leuchtturms von Alexandria. Informative Texte zu jedem Ort und ausführliche Erläuterungen zu jedem Bild ergänzen diese visuelle Reise durch die untergegangenen Städte des Altertums.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.10.2006
Ganz wie im 19. Jahrhundert habe Jean-Claude Golvin die antiken Städte in Aquarelltechnik dargestellt, so Rezensent Roman Hollenstein, und dies sei, Computeranimation hin oder her, auf "suggestive" Weise gelungen. Von den über 600 Bildwerken Golvins seien für den vorliegenden Band 54 ausgewählt worden und mit Kommentaren versehen. Überwiegend, so der Rezensent, handele es sich um Stadtansichten aus der Vogelperspektive, die nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgeführt sind. Laut Rezensent verschaffen die Zeichnungen Jean-Claude Golvins dem Betrachter mehr Platz zum Träumen als das Computerbilder jemals hinbekommen werden - selbst wenn sie handwerklich einwandfreier sind.
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