Aus dem Niederländischen von Hans-Ulrich Jäckle. Albert Savelkoul, der Generalstaatswalt zu Antwerpen, hat alles: Macht, Geld, edle Pferde, Familie und eine teure Geliebte. Er hat es geschafft, ihm kann nichts passieren, so glaubt er jedenfalls, bis sich plötzlich alle gegen ihn stellen und er vom Jäger zum Gejagten wird. Seine Gegner sind so intelligent wie skrupellos.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Dieser Erzähler hat sein Personal, so viel steht fest, durchschaut und das lässt er uns wissen. Und dennoch: Er scheut nicht zurück vor dem Detail, er wühlt, ohne dass es Lust macht oder machen soll, in Sex und Verbrechen in denkbar unappetitlichen Milieus, und er flicht diese pointiert gesetzten Darstellungen nicht ohne Raffinesse in eine Kriminalhandlung mit Hand und Fuß. Das Ergebnis ist, alles in allem, eine runde Sache, die gelungene Präsentation Ekel erregender Figuren. Der Spaß, den das ganze macht, ist dem Ernst geschuldet, der hinter der Satire steckt... Lesen Sie mehr von Ekkehard Knörer in 'Mord und Ratschlag'
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…