Aus dem Englischen von Claudia Max. Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Job in der Tourifalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb tot schwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter, Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Mink und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. Und langsam dämmert es Mink: Porter ist Alex. Annähernd.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.11.2016
Klingt wie der Stoff für einen Fünfzigerjahre-Film: eine sehr coole junge Frau - eigentlich noch ein Teenager -, die gern in allem die Kontrolle behält, verknallt sich in ihrem Sommerjob in den Wachmann, einen schnoddrigen Surfer. Dazu kommt ein versuchter Diebstahl, ein unbekannter Verehrer und viele Assoziationen an Hollywoodfilme von Hitchcock bis Tarantino. Bisschen überdreht manchmal, meint Rezensent Fritz Göttler, aber manchmal auch "ganz zart" erzählt.
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