Jens Grandt

Ludwig Feuerbach und die Welt des Glaubens

Cover: Ludwig Feuerbach und die Welt des Glaubens
Westfälisches Dampfboot Verlag, Münster 2006
ISBN 9783896916372
Kartoniert, 362 Seiten, 29,90 EUR

Klappentext

Glaubt, wer nicht an Gott glaubt, gar nichts mehr? Die philosophiehistorische Streitschrift von Jens Grandt analysiert, von Ludwig Feuerbachs Untersuchungen zum Wesen der Religion ausgehend, Erscheinungsformen säkularer Religiosität in Vergangenheit und Gegenwart. Dabei wird in polemischer Auseinandersetzung mit Marx und Engels eine Neubewertung Feuerbachs vorgenommen.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 04.10.2006

Hohe Ziele bescheinigt ein offenbar von der Lektüre angeregter Cord Riechelmann Jens Grandts Studie "Ludwig Feuerbach und die Welt des Glaubens". Grandt, wie Riechelmann weiß ein pseudonymer Autor aus der ehemaligen DDR, räumt zur Befriedigung des Rezensenten mit "marxistischen Lehramtsfloskeln" auf, um die Trennung Marx' von Feuerbach und der Kritik der Religion im Detail nachzuzeichnen. Grandt schaffe es hier, die neoliberale Haltung der Gegenwart mit einer "emanzipatorischen Sinnlichkeit" zu konfrontieren, mit der der Mensch "soziale Zeit und sozialen Raum" konstruieren kann.

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