Aus dem Niederländischen von Meike Blatnik. Mit Illustrationen von Sabien Clement. Der kleine Emilio ist taub und kann nur schlecht sprechen. Zum Glück gibt es den Nachbarn Javier, der für ihn zu einem wahren Freund und Vaterersatz wird. Er versteht Emilio auch ohne Worte und bringt ihm bei, das Rauschen des Meeres zu "hören". Auch als Emilio allein zurechtkommen muss, spricht in seinem Herzen stets Javier zu ihm und macht ihm Mut .
Beeindruckt empfiehlt Rezensent Konrad Heidkamp diese Geschichte eines taubstummen Jungen jugendlichen Lesern. Es könnte, schreibt er, auch ein trauriges Buch sein. Doch der belgische Autor verstehe, die Geschichte seines Protagonisten und dessen Kampf um ein normales Leben erstens sehr behutsam zu erzählen und zweitens die Sprache der Hände mit einer großen und tröstlichen Poesie auszustatten. Auch Sabien Clements "beschwingt-leichte" Zeichnungen tragen zum insgesamt eher "luftigen" Eindruck des Buches bei.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…