Aus dem Niederländischen von Meike Blatnik. Mit Illustrationen von Sabien Clement. Der kleine Emilio ist taub und kann nur schlecht sprechen. Zum Glück gibt es den Nachbarn Javier, der für ihn zu einem wahren Freund und Vaterersatz wird. Er versteht Emilio auch ohne Worte und bringt ihm bei, das Rauschen des Meeres zu "hören". Auch als Emilio allein zurechtkommen muss, spricht in seinem Herzen stets Javier zu ihm und macht ihm Mut .
Beeindruckt empfiehlt Rezensent Konrad Heidkamp diese Geschichte eines taubstummen Jungen jugendlichen Lesern. Es könnte, schreibt er, auch ein trauriges Buch sein. Doch der belgische Autor verstehe, die Geschichte seines Protagonisten und dessen Kampf um ein normales Leben erstens sehr behutsam zu erzählen und zweitens die Sprache der Hände mit einer großen und tröstlichen Poesie auszustatten. Auch Sabien Clements "beschwingt-leichte" Zeichnungen tragen zum insgesamt eher "luftigen" Eindruck des Buches bei.
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