Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.03.2004
Hohe Ansprüche an den Leser stelle Jochen Röpkes Abhandlung zur unternehmerischen "Selbstevolution": Zwar habe der Autor eine "durchaus amüsante und scheinbar leichte Art zu schreiben", doch nur schwer behält man in der interdisziplinär argumentierenden Untersuchung die Übersicht, bemängelt Detmar Doering, dem ein Stichwortregister geholfen hätte, sich in der "schieren Materialfülle" zurechtzufinden und den roten Faden nicht in der "Unmenge interessanter Abschweifungen, Beispiele, Zitate" zu verlieren, in der sich "leider auch etliche störende Redundanzen" finden. Die Grundidee Röpkes fasst Doering so zusammen: ein innovativer Unternehmer muss zur "schöpferischen Nutzung und verinnerlichten Reflexion von Wissen" fähig sein und "Mut zum Risiko" haben. Heutige Universitäten sind jedoch nicht in der Lage, derartige Kompetenzen hinreichend zu fördern. Dies begreiflich zu machen, betreibe Röpke eine Integration von Ökonomie, Psychologie, Soziologie und Politik. "Wer sich trotzdem an das Buch heranwagt, wird allerdings nicht schlecht belohnt", versichert Doering.
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