Dieser Beitrag zur Präcinemaforschung versucht Mediengeschichte in Seelengeschichte (als Überschneidungsfeld von Psychologie und Frömmigkeitslehre) zu fundieren. Film vor dem Film ist der innere Film des Imaginationsflusses. Der Traktat fragt nach dem Verhältnis von innerer und äußerer Bildbewegung. Somit geht es nicht um eine Technik- und Apparategeschichte der Bildanimation als solcher, wohl aber um die Entstehungsgeschichte des weittragenden Wunsches, den inneren Film der Imagination durch äußere Bilder und insbesondere durch bestimmte ikonische Anordnungen serieller Art zu beeinflussen und apparativ zu optimieren.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…