Mit 51 Faksimiles und einem Begleitbuch von Jürgen Hamel. Die erstmals im Jahre 1603 in Augsburg erschienenen "Uranometria" war das erste Sternkartenwerk, das neue Wege beschritt und somit zum Standard bis in die heutige Zeit wurde. Bayer verwendete für die Hauptsterne eines Sternbildes griechische Buchstaben anstelle der bis dahin üblichen "Ortsbeschreibungen". Auch die Gradnetzeinteilung hat Joh. Bayer eingeführt. Dadurch wurde die örtliche Bestimmung eines Sterns erstmals eindeutig und genau. Bild-Kartenwerk und lateinische Original-Beschreibung sind Inhalt des ersten Bandes.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.12.2010
Ein Buch für Sternensucher hat Günter Paul anzukündigen. Es handelt sich um einen Nachdruck des 1603 erschienenen Sternenatlas von Johannes Bayer, der ersten exakten Darstellung des Sternenhimmels, basierend auf Tycho Brahes Messungen, wie Paul uns erklärt. "Stattlich" findet Paul den vorliegenden Band offenbar vor allem wegen des Begleitbuchs, das ihn mit Hintergrundinformationen versorgt, sowohl zu Bayers Arbeit als auch allgemein zum Thema Sternatlatlanten. Vermisst hat er darin allerdings die genuin Bayer'schen Bezeichnungen für einige Sternbilder, die dieser den antiken Namen hinzufügte.
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