Zur Olympiade im August 2004 in Griechenland: ein Klassiker der Reiseliteratur, neu überarbeitet. Griechenland ist mehr Ägäis als Griechenland: Drei Viertel seiner Hoheitsfläche entfallen auf die See. Der deutsch-griechische Autor Johannes Gaitanides ist der Leidenschaft des "Inselsammelns" verfallen - er hat die Sporaden, Kykladen, die thrakischen und ostägäischen Inseln und weitere Eilande bereist, zu einer Zeit, da sie noch weitgehend unentdeckt waren. Wir besuchen mit ihm das an Früchten reiche Naxos und seine Menschen, erfahren alles über die "irdische Dreifaltigkeit" - Esel, Schaf und Ölbaum - und lernen die Reize des noch ursprünglichen Mykonos kennen: Wind, Mühlen, Kapellen und Taubenhäuser. Es entsteht ein reiches Bild Griechenlands, das auch geographische, mythische und geschichtliche Dimensionen mit einbezieht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.07.2004
Zwar merkt man dem Buch laut Rezensentin "str." trotz einiger vorsichtiger Aktualisierungen an, dass es vor über vierzig Jahren geschrieben wurde. Nicht nur ein paar antiquarische Formulierung, sondern auch Beschreibungen längst vergangener Phänomene lassen sie das deutlich spüren. Auch die Bilder im Buch stammen aus einer vermeintlich guten alten Zeit. Trotzdem hat das Buch für "str." seinen Charme. Denn die Inseln der Ägäis fand sie mit solchen Pathos und Enthusiasmus beschrieben, dass ihrer Ansicht nach jedem Griechenlandfreund das Herz warm werden müsse.
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