Aus dem Amerikanischen von Carl Freytag. Zweihundert Jahre, nachdem James Parkinson die nach ihm benannte Krankheit beschrieben hat, nimmt die Zahl der Parkinson-Erkrankungen in den alternden westlichen Gesellschaften rapide zu. Fieberhaft suchen Wissenschaftler nach Methoden, wie die Krankheit zu heilen ist. Der mehrfach ausgezeichnete Medizinjournalist Jon Palfreman setzt in diesem Buch all die Spuren,Theorien und Erkenntnisse, aber auch Niederlagen und Rückschläge der Wissenschaft zu einer großen Geschichte über Parkinson zusammen. Palfreman, der selbst an Parkinson leidet, beschreibt, wie die Krankheit durch im Gehirn abgelagerte Proteine entsteht, und verfolgt, ob sie genetisch bedingt ist oder durch Umwelteinflüsse verursacht wird.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2016
Mit Sympathie hat Rezensent Joachim Müller-Jung diesen Band über die fatale Parkinson-Erkrankung gelesen, der einen sowohl informativen als auch persönlichen Einblick in den Stand der Dinge gewährt - denn der Autor des Bandes ist von der Krankheit selbst betroffen. Ganz offen stelle Palfreman dabei die Frage der Fragen: Wird in absehbarer Zeit mit wirksamen Therapien dieser Krankheit - mit der man immerhin Jahrzehnte überleben kann - zu rechnen sein? Je näher man diese Frage betrachtet, desto deutlicher erscheint die Herausforderung für die Medizin, schreibt Müller-Jung mit Bewunderung für die in "molekularen Details versunkenen Mediziner". Hoffnung gibt es. Palfreman erblickt sie laut Müller-Jung vor allem in der Biomedizin und neuen,weniger schädlichen Medikamenten.
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