Aus dem Spanischen von Michael Ebmeyer. Gabriel, der in einem Waisenhaus aufwuchs, fährt mit seinem Möbel wagen kreuz und quer durch Europa. Die Nächte verbringt er bei seinen jeweiligen Familien die nichts voneinander wissen. Erst als Gabriel spurlos verschwindet und sein katalanischer Sohn Cristòfol die Wohnung in Barcelona durchsucht, stößt er auf die Existenz seiner drei Brüder: Christopher, Christof und Christophe. Aus den Hunderten von Geschichten, die sich die vier Brüder erzählen, entsteht nach und nach das schillernde Bild eines Mannes, der auf vielen Hochzeiten tanzte. Lebt Gabriel noch, und hat er eine Erklärung für sie parat?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 13.08.2013
Jörg Hunke hat diesen Roman mit Vergnügen gelesen, den er als ein kleines Meisterwerk an Menschenfreundlichkeit beschreibt. Der Spanier Jordi Punti erzählt darin von einem Lastwagenfahrer, der, ohne etwas forciert zu haben, eines Tages mit vier Frauen und vier Söhnen in vier verschiedenen Ländern dasitzt. Richtig turbulent wird es aber erst, als Gabriel Delacruz verschwindet und sich einer Söhne aus die Suche nach seine Vater macht. Hunke verrät immerhin, dass dies alles recht spektakulär ausgehen wird. Und auch wenn der rezensent deutlich Schwächen in der Konzeption des Buches ausmacht und auch eine gewisse Abwechslung in den sprachlichen Registern vermisst, hat er es ausgesprochen gern gelesen.
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