Judith Könemann (Hg.), Georg Vischer (Hg.)

Interreligiöser Dialog in der Schweiz

Grundlagen - Brennpunkte - Praxis
Cover: Interreligiöser Dialog in der Schweiz
Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2008
ISBN 9783290200428
Kartoniert, 296 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Der interreligiöse Dialog wird in unserer kulturell und religiös pluraler werdenden Gesellschaft immer wichtiger. Im vorliegenden Band werden wichtige Brennpunkte des interreligiösen Zusammenlebens in der Schweiz, z.B. Gebets- und Ritualpraxis, Religionsunterricht, interreligiöse Partnerschaften etc. beleuchtet. Neben den Brennpunkten werden die Grundlagen und Bedingungen des religiösen Miteinanders angesprochen und konkrete Hilfestellungen für den interreligiösen Dialog in der Praxis gegeben. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften äußern sich zu den Chancen und Möglichkeiten des interreligiösen Dialogs in der Schweiz. Die Autorenschaft ist interreligiös zusammengesetzt, ein ausführlicher Dienstleistungsteil unterstützt mit vielfältigen Hinweisen ein Engagement in Fragen des interreligiösen Dialogs.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 13.06.2008

Als sehr devot empfindet Urs Hafner die Aussagen von Theologen verschiedener Glaubensrichtungen im Interviewteil des von Judith Könemann und Georg Fischer herausgegebenen Bandes zum interreligiösen Dialog in Land der Eidgenossen. Dabei kann er das Unbehagen angesichts des Abdriftens des Religiösen ins Private deutlich spüren. Für angebracht hält er das Buch allemal, ist es doch das erste in der Schweiz, das sich dem Thema als theoretisch-theologischer Gesamtüberblick nähert. Und so tolerant und dialogbereit wie die "religiösen Eliten", ahnt Hafner, ist nicht jeder. Dass die Schweiz sich dem Thema stellen muss, erkennt Hafner deutlich am Beispiel des in den 15 Beiträgen "prominent behandelten" Islam. Da geht es um verfassungswidrige Verbote und drohende Isolation. So informativ Hafner solche theologischen Exkursionen auch findet, so gern sähe er auch mal den umgekehrten Blick der Gläubigen in die "religiös unmusikalische" Welt.

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