Eberhard Buschs große Biografie ist nicht nur eine gut lesbare Darstellung des Lebens von Karl Barth, sondern auch eine Einführung in dessen umfangreiches Werk. Nachdem es seit einiger Zeit vergriffen war, ist es nun unverändert wieder erhältlich.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.04.2006
Als "inzwischen klassisch" würdigt Friedrich Wilhelm Graf diesen "Lebenslauf" des großen Theologen Karl Barth von Eberhard Busch, der nun in einer Neuauflage vorliegt. Angesichts der nachlassenden Strahlkraft des Theologen kann er den Band nur begrüßen. Wie er berichtet, fasst Busch die Selbstdeutungen Barths "minuziös" zusammen. Zudem zeichne er anhand von zahlreichen "Ego-Dokumenten" die Stilisierungen des Theologen nach. Dabei erscheine Barth als Glaubensheld, der die Entdeckung der unbedingten Souveränität von Gottes biblisch bezeugtem Wort als Ausbruch aus der bourgeoisen Denkwelt seiner theologischen Lehrer gefeiert habe.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…