Der Regisseur balanciert eine Pyramide auf der Stirn: das Bild steht bei Jürgen Flimm für die Suche nach der Utopie der Gelingens. Ob Dramolett oder Kinhetserinnerung, Lobrede oder Predigt, ob Salzburg-Satier oder Regie-Notate zu Mozart.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.10.2010
Erfreut zeigt sich Irene Bazinger über Jürgen Flimms Band "Die gestürzte Pyramide". Den darin versammelten teils bereits veröffentlichten, teils neuen Texten des Regisseurs, Intendanten, Festivalleiter, Kunst- und Mediennetzwerkers attestiert sie "Klugheit, Witz und Charme". Vor allem gewähren die Texte über das Theater, die Regiebücher, Storyboards und Collagen, die sich in dem Band finden, in ihren Augen einen exzellenten Einblick in das "Denken und Fühlen eines Kunstbesessenen". Nachvollziehbar wird für sie, was es heißt, in den großen Theaterinstitutionen tätig zu sein.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…