Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.08.2000
In einer selbst reichlich poetischen Rezension feiert Beatrice von Matt Jürgen Nendza als "lyrischen Philosophen", der seinen Halt schließlich am Wörtchen "und" findet: "Das `und` reklamiert Bezug an sich, ohne ihn weiter zu begründen, außer eben durch Vertrauen auf einen Rhythmus." Versteht man von Matt richtig, so ist Nendza auch ein Dichter der Horizonte, worauf schon der Titel des kleinen Bandes hinweise. Der Bindungslosigkeit des Blicks, dem Verschwinden der Klänge im All setzt Nendza, nach der Darlegung der Rezensentin, mit Hilfe des `und` einen gliedernden und bindenden Halt entgegen.
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