Nahezu unbekannt ist, dass zu den Gästen in Wiesbaden im April 1930 der irische Schriftsteller James Joyce (1882 - 1942) zählte. Joyce, seine Lebensgefährtin Nora Barnacle (1884 - 1951) sowie ihre gemeinsame Tochter Lucia ( 1907 - 1982) hielten sich vom 14. bis 21. April 1930 in Wiesbaden auf und wohnten im Hotel Rose Hier konsultierte Joyce die Augenspezialisten Prof. Dr. Hermann Pagenstecher und seinen Sohn Dr. Adolf Pagenstecher, die in der Taunusstraße 63 eine Gemeinschaftspraxis betrieben.
Rezensent Ralf Sotscheck ist positiv überrascht von diesem Buch, das sich bizarrerweise nur mit dem wenige Tage dauernden Besuch beschäftigt, den James Joyce 1930 der Stadt Wiesbaden abstattete - um dort einen Augenarzt aufzusuchen. Schon dass man daraus einen Buch machen kann, findet Sotscheck erstaunlich: "Noch überraschender ist, dass es sich dabei um ein durchaus lesenswertes Buch handelt." Man erfahre allerhand Anekdotisches über die Stadt, den behandelnden Arzt und natürlich auch darüber, wie sich Joyces Augenleiden in seinem literarischen Schaffen niederschlägt, versichert der zufriedene Rezensent.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…