Ein Buch über die Suche nach geschlechtlicher Identität. Intime Bilder von Transsexuellen und Transvestiten, kombiniert mit Zitaten, spiegeln die Zerrissenheit der Porträtierten. Menschen jeglicher kultureller Herkunft, in allen Stadien ihres geschlechtlichen Wandlungsprozesses, stellen sich vor. Mit einem Essay von Jean-Claude Dreyfus und einer Einleitung von Michel Houellebecq.
Ob Julian Salinas wirklich zum Innersten seiner Modelle vorgedrungen ist, bleibt für Wolfgang Müller fraglich. Für ihn bewirken die helle Beleuchtung und das starke Make-Up der Fotgrafierten eher einen tarnenden Effekt, "maskenhaft" und "exotisch" zugleich. Die um Realismus bemühte Darstellung verstärke die Fremdheit und nehme den Modellen, oft Prostituierte, jeden Glamour. Müller bezweifelt außerdem, ob sich Transsexuelle, Transvestiten und Transgender überhaupt unter einem Nenner zusammenfassen lassen. Die aufwendige Aufmachung findet er nach eigener Aussage zwar recht schön, doch vermutet er hinter der Goldschrift und dem "heftig duftenden" Ledereinband auch einen Versuch, den Eindruck des Exotischen zu unterstützen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…