Mit Abbildungen. Der Religionswissenschaftler Karl-Heinz Ohlig zeichnet hier ein umfassendes Panorama der Religionsgeschichte der Menschheit. Er zeigt, dass sich hinter der verwirrenden Vielfalt strukturelle Gemeinsamkeiten und eine Entwicklungslogik erkennen lassen. Am Ende dieser Entwicklung haben sich jene Grundoptionen klar herauskristallisiert, mit deren Hilfe sich die menschliche Existenz deuten lässt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.06.2002
Friedemann Voigt zeigt sich angetan von diesem Buch über die Religionsbildung in der Geschichte der Menschheit. Der Rezensent referiert, dass Ohlig die Religionen drei "Paradigmen" zuordnet, nämlich zu den Naturreligionen seit der Steinzeit, zu den Hochkulturreligionen und zu den bis heute verbreiteten Universalreligionen. Da der Autor seinen Blick vor allem auf die "strukturellen Gemeinsamkeiten" der Religionen legt, sind seine einzelnen Zuordnungen allerdings nicht immer besonders "übersichtlich", kritisiert der Rezensent. Trotzdem findet er die Lektüre "anregend", weil sie ganz deutlich mache, dass die Bedeutung der Religionen "längst nicht vorbei" ist. Gleichzeitig widerspricht der Autor dem Anspruch einzelner Religionen, die sich im Besitz der alleinigen Wahrheit wähnen, so der Rezensent zustimmend.
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