Ein Ereignis, dieses Buch! Für Benedikt Erenz grenzt das an eine Sensation - der Hartknopf, "dieses sonderbarste aller sonderbaren Werke der klassischen Epoche", als Buch für sich ... "und billich". Dass der Band nichts für den Leser sei, wie Erenz meint - ein Scherz! Ein Buch, das enthält - nur ein Ausschnitt -: Pietismus, Mystik, Ekstase, Weltschmerz, als Posse, Melodram, "blanke Ironie". Wer wollte da schon pochen auf Handlung und Geschichte? Erenz selber jedenfalls nicht. Der ganze Reiz des Textes, schreibt er schließlich, liegt in diesem Fragmente-Muster, der nahezu psychedelischen Poesie, Fülle der Assoziationen - "ein nicht auszustudierendes Buch."
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