Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.11.1999
Als „stoffreiche und klar formulierte Synthese" zur politischen Geschichte Griechenlands des fünften und vierten Jahrhunderts begrüßt Uwe Walter den Band. Ihn scheint es gerade zu freuen, dass hier ein Buch die Demokratie in Athen im engeren Sinne politisch betrachte und nacherzähle. Anders als Christian Meiers großes „Athen“-Buch dokumentiere Welwei alle seine Erkenntnisse anhand der Quellen und der neuesten Sekundärliteratur. Welwei zeige zwar auch, wie unvernünftig die Athener häufig gehandelt hätten, aber er unterstreiche doch „die Vernunft des gesamten Geschehensprozesses“. Walter stellt das Buch den großen angelsächsischen Werken zur Epoche ebenbürtig zur Seite.
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