Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
Wolfgang Will zeichnet in seiner Rezension zunächst die Rezeptionsgeschichte des antiken Historikers nach: 2000 Jahre lang, von seinem Tod 400 vor Christus bis ins 15. Jahrhundert war er nahezu unbekannt. Seit dem 19. Jahrhundert ist er der am meisten erforschte Historiker seiner Zeit. Hegel, Nietzsche und andere Philosophen schätzten ihn sehr. Leppins Buch bescheinigt Will, dass es trotz seiner vielen Vorgänger noch "Wasser aus dem Stein" schlage. Leppin stelle Thukydides in den Zusammenhang mit anderen Intellektuellen seiner Epoche. Trotz einer Fragestellung, die nicht neu sei, gelinge es seinem Beitrag zur politischen Ideengeschichte der Antike neue Akzente zu setzen.
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