Weinberger hat Körperlichkeit und Gewalt gern mit Homoerotik und rebellischen Posen besetzt, beschreibt Harald Fricke die Bilder des Schweizer Fotografen. Die jungen Rocker, die in den 50ern und 60ern mit Mopeds oder "mächtiger Elvisgürtelschnalle" posierten, seien in den 80ern betrunkenen Halbstarken gewichen, deren Rockerdasein nur noch eine Zwischenstation auf dem Weg ins normale Berufsleben sei. Der Fotograf schaue seinen Rebellen immer noch liebevoll zu, meint Fricke, "aber die Erregung ist der Melancholie gewichen".
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…