Australian artist Bill Henson is a passionate and visionary explorer of twilight zones, of the ambiguous spaces that exist between day and night, nature and civilization, youth and adulthood, male and female. His photographs of landscapes at dusk, of the industrial no-man's land that lies on the outskirts of our cities, and of androgynous girls and boys adrift in the nocturnal turmoil of adolescence are painterly tableaux that continue the tradition of romantic literature and painting in our post-industrial age.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 26.04.2003
Der Fotograf Bill Henson hat so etwas wie eine neue Spezies entdeckt, meint Rezensent Ulf Erdmann Ziegler, indem er eine Kreuzung vornimmt zwischen "urbanen Schmuddelszenerien" und "adoleszentem Ins-Leben-Geworfensein". Henson unternehme "Ausflüge an die Peripherie", an der Fabrikgelände und "lethargische Hedonisten" aufeinandertreffen und den Eindruck "sinnlicher Autonomie" entstehen lassen. Doch die "Choreographie der Figuren", so der Rezensent, bleibt "unsichtbar", der urbane Hintergrund bleibt "Kulisse", auch wenn er ohne Figuren abgelichtet wird und so Motivstatus erlangt. Henson habe den "australischen Puritanismus" in eine Traumlandschaft aufgelöst, mit den Mitteln der Verführung und der Suggestion.
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