Der Hindukusch im Schweigen. Das war 1998, und diesen Fotoband über Afghanistan zu verlegen, damals "eine Tat". Heute, schreibt Brigitte Werneburg, sei es freilich aufschlussreich, auf das Buch zurückzugreifen. Was gibt es zu sehen? Kabul als Schutthaufen etwa, im Panoramaformat, Porträts, die "naive Erwartungen an orientalische Gesichter" durchaus befriedigen. Aber auch Texte. Erfahrungsberichte, in denen sich mitunter das Erstaunen und der Schock vermischen darüber, dass fromme Muslime zu Folter und Vergewaltigung fähig sein können.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…