Mit Vorwort von Josef H. Reichholf. Aus dem Amerikanischen von Susanne Warmuth. Klinisch depressive Gorillas, Rennmäuse, die sich nachts heimlich vollfressen, und von halluzinogenen Pilzen betörte Rentiere. "Wir sind Tier" eröffnet überraschende Perspektiven, was wir von der Tierwelt für unsere Gesundheit und über unsere Psyche lernen können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.02.2015
Christina Hucklenbroich ist begeistert von dem Buch "Wir sind Tier" von der kalifornischen Kardiologin Barbara Natterson-Horowitz, das eine Brücke zwischen Human- und Veterinärmedizin schlägt und ein ganz neues Forschungsfeld aufmacht, das einige medizinische Mysterien lüften könnte, so die Rezensentin. Natterson-Horowitz war von einem Krankheitsbild zwischen einem Kaiserschnurrbarttamarin (einem Menschenaffen) an eine ähnliche Krankheit bei Menschen erinnert worden, die erst wesentlich kürzer bekannt ist, ging anschließend auf die Suche nach weiteren Parallelen und ist überall fündig geworden, erklärt Hucklenbroich. Sie hat "Seeotter in adoleszenten Krisen" und "drogensüchtige Dickhornschafe" gefunden und viele mehr, verrät die Rezensentin, die darin mehr als einen "Trost für den menschlichen Zaungast" sieht, nämlich eine Fundgrube für die zukünftige Forschung.
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