Mit zahlreichen farbigen Illustrationen von Klaus Ensikat. Ausgerechnet am Heiligabend sind die Ponys verschwunden. Die festliche Stimmung ist natürlich dahin. Auch am nächsten Tag zeigen sich keine Spuren im Schnee - und wie schön wäre es gerade jetzt, den Ponyschlitten hervorzuholen! Da knattert ein Motorrad heran, und der Fahrer, ein Nachtwächter, weiß frohe Botschaft zu verkünden. Gegen einen gebührenden Finderlohn erfährt die Familie, dass er die hungrigen Tiere aufgenommen und in einer festlich geschmückten Kantine beherbergt hat. Die schmackhafte Weihnachtsdekoration war jedoch bald hinüber, und nun schmückten Pferdeäpfel den Raum. Doch alles nimmt ein gutes Ende. Die Ponys kommen wieder nach Hause, der Nachtwächter wird zum Retter der Ponys gekürt und die Familie kann endlich die ersehnte Ponyweihnacht feiern. Erwin Strittmatters liebevoll und in humorigem Ton erzählte Weihnachtsgeschichte ist längst zum Klassiker geworden. Klaus Ensikat hat die zauberhaft weihnachtliche Stimmung in filigran-schönen Bildern eingefangen und zeigt sich wie immer als Meister des feinsinnigen Humors.
Bei "Ponyweihnacht" handelt es sich nicht um ein Buch für pferdenärrische Mädchen, beschwichtigt Jens Thiele gleich zu Beginn seiner Rezension, und auch nicht um eine klassische Weihnachtsgeschichte. Das würde dem Autor Erwin Strittmatter nicht gerecht werden, der mit "verhaltenem Humor, einem Gespür für Komik und in liebevoller Erinnerung an alte Zeiten" schildere, wie eine Herde Shetlandponys am Weihnachtsabend in einer Familie für Wirbel sorgt. Mit einer feinen Komik durchzogen seien auch die mattfarbigen Illustrationen von Klaus Ensikat, die vor "Lebensnähe sprühen". "Der karikaturhafte Stil bewahre die Bilder (und die Geschichte) davor, nostalgisch zu werden". Da mischen sich zwischen alte Küchenherde mit Kohlefeuerung oder ein Motorrad früher Jahrzehnte schon einmal ein Häufchen Ponymist, schmunzelt Thiele.
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