Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.03.2003
Alle vier Jahre gibt es den neuen "Kürschner", und Helmut Lölhöffel hat auch diesmal wieder gern zugegriffen. Das "bewährte" Abgeordnetenlexikon sei diesmal sogar "flotter aufgemacht als früher" und biete ansonsten "wie immer Lebensläufe und Selbstdarstellungen der Abgeordneten". Lölhöffel hat ein wenig darin geschmökert und gemutmaßt, was letztere wohl über ihre Verfasser aussagen. Nicht nur ein "Informationbüchlein" sei das nämlich, sondern ungewollt auch ein veritabler "Almanach der Eitelkeiten" - mit Peter Gauweiler als Oberprotz. Summa summarum: Wer im Deutschen Bundestag Bescheid wissen will, ist laut Lölhöffel mit dem "Kürschner" wie immer gut beraten - auch wenn der in Gestalt des erstmals erschienenen "Arbeitshandbuchs Bundestag" Konkurrenz erhalten habe.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…