Die Kulturgeschichte des größten Sportereignisses aller Zeiten: die Olympischen Spiele. Nach dem Buch "Fußball. Eine Kulturgeschichte" nun das neue Buch von Klaus Zeyringer "Olympische Spiele. Eine Kulturgeschichte von 1896 bis heute". Sackhüpfen, Kanonenschießen, Seilklettern, so begann die Neuauflage der olympischen Spiele Ende des 19. Jahrhunderts. Schon daran zeigt sich, wie sehr die Idee des Barons von Coubertin in der damaligen Kultur verhaftet war; eine Geschichte der Olympischen Spiele muss also als Kulturgeschichte erzählt werden. Genau das macht Klaus Zeyringer: von den idealistischen Anfängen bis zum Massenspektakel von heute. Er rückt die zentralen Etappen der Umsetzung der "Olympischen Idee" in den kulturellen und sozialen Kontext, schreibt über Amateurismums, die Bedeutung des Marathonlaufs, die Verstrickungen mit den politischen Mächten und zeigt uns den ganzen Reichtum und die Skurrilität der olympischen Welt des Sports.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.08.2016
Rezensent Christoph Becker schaut zurück auf die Helden von Olympia in Klaus Zeyringers Buch. Aber auch die Geburtswehen und die andauernden Schwierigkeiten mit Idealen wie Völkerverständigung und Internationalismus. Zeyringers Kulturgeschichte Olympias beschränkt sich laut Rezensent zwar auf die Sommerspiele, doch zeigt es ihm eindrucksvoll, ehrlich und auf anregende Weise, warum etwa Hitler die Spiele für sich instrumentalisieren konnte, wer alles Rekorde brach und warum der Olympismus einem Gesamtkunstwerk gleicht.
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