Kommentar von Klaus von See, Beatrice La Farge, Eve Picard und Katja Schulz.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.07.2001
Klaus Böldl bespricht zwei Bände des Frankfurter Edda-Kommentars ("Kommentar zu den Liedern der Edda. Götterlieder", Band 2 und 3), deren Verfasser - eine Gruppe Frankfurter Skandinavisten - sich vorgenommen haben, eine der bedeutendsten mittelalterlichen Handschriften Europas in sieben Bänden nach den Entstehungsbedingungen und den Funktionen dieser spezifisch isländischen Literatur des 13. Jahrhunderts in ihrem sozialen Umfeld zu fragen. Der Rezensent ist nicht nur von der außerordentlichen Transparenz und Benutzerfreundlichkeit des Kommentars für Mediävisten begeistert, er ist auch überzeugt davon, dass die Lektüre des Kommentars Laien dazu veranlassen wird, sich mit den hochkomplexen und kohärenten Liedern zu beschäftigen. Für Böldl ist das deutlich mehr, als man von einem wissenschaftlichen Kommentar erwarten kann.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…