Mika ist endlich angekommen: Seit einem Jahr wohnt sie nun auf Kaltenbach, kann Ostwind sehen, wann immer sie möchte und auch Milan, der jetzt auf dem Hof arbeitet, ist an ihrer Seite. Außerdem ist Mika eine kleine Berühmtheit. Pferdebesitzer aus ganz Deutschland legen weite Strecken zurück, um das Therapiezentrum Kaltenbach zu besuchen. Alles könnte perfekt sein. Doch dann gibt es ein schreckliches Gewitter, ausgerechnet an dem Tag, an dem 34 ihr Fohlen zur Welt bringt. Danach ist nichts mehr, wie es war.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2015
Rezensentin Christina Hucklenbroich hat gute Nachrichten für junge Mädchen: Der dritte Band der Ostwind-Serie von Lena Schmidtbauer und Kristina Magdalena Henn ist da. Nun reitet Mika, inzwischen 17 und Pferdetherapeutin, mit ihrem Hengst Ostwind durch Andalusien und lässt ihn schließlich bei einer der letzten Wildpferdeherden der Welt frei, informiert die Kritikerin, die die Ungewöhnlichkeit dieses Pferderomans lobt. Das dialogstarke Buch ist stilistisch vielleicht nicht besonders anspruchsvoll, wird jungen Mädchen aber schon allein wegen des großen Identifikationspotentials gefallen, versichert die Rezensentin.
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