"Manchmal, wenn ich in meiner Chipstüte liege und zu den erleuchteten Fenstern hochschaue, frage ich mich, wie es wohl wäre, wenn jemand für mich sorgte, wenn ich ein richtiges Haustier wäre." Ratz wünscht sich sehnlichst, zu jemandem zu gehören, obwohl ihm seine Freunde berichten, dass das Leben als Haustier nicht immer das reinste Zuckerschlecken ist.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…