Nach der Diagnose "Alopezie", bricht für Katha eine Welt zusammen. Ein Leben ohne Haare?! Katha traut sich nicht mehr vor die Tür. Niemand soll merken wie anders sie ist. Schon gar nicht Jasper. Aber der bringt Katha mit einem Candle-Light-Dinner im Hotdog-Kostüm zum Lachen. Aber darf Katha ihre Gefühle zulassen? Hält die Liebe ihre Krankheit aus?
Ernst, komisch, unwiderstehlich erzählt Lena Hach davon, wie nah Anderssein und Normalsein beieinander liegen - wenn man sich dem Leben und der Liebe öffnet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.03.2017
Rezensentin Elena Geus gefällt, wie Lena Hach mit ihrem Thema umgeht. Die Erkrankung der sechzehnjährigen Hauptfigur, die dadurch alle Haare zu verlieren droht, schildert die Autorin laut Geus in einer gelungenen Balance aus Nähe und Distanz. Die Figur bestimmen zu lassen, wie nah ihr Freunde und Familie kommen, scheint ihr eine blendende Idee zu sein. Fragen der Pubertät stellen sich laut Geus auf die Art ganz neu. Ein Buch, das Mut macht, meint Geus, eine Liebesgeschichte auch, die allzu platte Allegorien vermeidet und höchstens vorsichtig einen Satz formuliert: Was schön ist, bestimme ich.
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