Mit Illustrationen von Ariane Camus. Die quirlige Lila Leuchtfeuer mit dem Lockenschopf ist eine junge Magichanikerin - und in Schwierigkeiten. Unerlaubt hat sie die Werkstatt ihres Vaters geöffnet und gerade an diesem Tag taucht die furchterregende Hexe Tremebunda auf: Ihr fliegendes Fass lässt sich nicht mehr steuern, ein eitler Holzwurm hat sich eingenistet. Um Tremebundas Zorn zu entgehen, nimmt Lila wohl oder übel den Auftrag an, das Fass zu reparieren. Zusammen mit dem Hexenknecht Philomeno, dem sprechenden Hammer Hubert und dem flinken Waldgeist Willi stürzt sie sich in das Abenteuer ihres Lebens.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.08.2024
Tijan Sila und Lena Schneider haben ein etwas überfrachtetes Kinderbuch geschrieben, das davon zeugt, dass nicht alle ausgezeichneten Romanautoren auch gute Jugendbücher schreiben, urteilt Rezensentin Eva-Maria Magel. Die Protagonistin Lila Leuchtfeuer, angehende "Magichanikerin" - Mechanikerin für magische Utensilien -, hat darin allerlei Abenteuer zu bestehen, wie Begegnungen mit Wasser- und Sandmann auf der Suche nach einer Zutat für die Reparatur des Flugfasses der bösen Hexe Smert. Dabei habe das Autorenduo das alternative Universum etwas zu umfassend ausstaffiert: Zu viele Informationen würden gegeben, es mangle an Präzision und auch zahlreiche Adjektive, Wortspiele und Figuren hätten nach Magels Geschmack gestrichen werden können. An die Taxi-Geschichten eines Saša Stanišić beispielsweise reicht dieses fantasievolle Kinderbuch laut der Rezensentin nicht heran.
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