Aus dem Russischen von Werner Bergengruen. Nachwort von Andreas Guski. Jahrzehnte nach seiner Teilnahme am Krimkrieg 1850/51 setzte Leo Tolstoi den tschetschenischen, daghestanischen und tscherkessischen Stämmen ein literarisches Denkmal. Zwei Welten stehen stehen einander in diesem Roman gegenüber: die der russischen Eroberer und jene der Kaukasusvölker, denen Tolstois Sympathie gehörte. Tolstoi beschreibt in "Hadschi Murat" die Problematik des Gegensatzes von Naturnähe und Zivilisation und gestaltete daraus ein wirkungsreiches Bild...
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…