Leonardo Boffs Zukunftsperspektiven für die Menschheit und den Planeten Erde.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.04.2000
Angelika Dörfler-Dierken verleiht ihrer Enttäuschung hier in klaren Worten Ausdruck. Denn anscheinend hat sie bisher viel von Boff und seinen gesellschaftskritischen Texten gehalten, mit denen er stets auch politische Reformen angemahnt habe. Um so entsetzter ist sie nun, dass Boff hier eine starke Tendenz zu "erbaulicher Meditationsliteratur" zeigt. Und schlimmer noch: Das Buch sei voll von "stereotypen Vorstellungen und abstrakter Sprache". Die Rezensentin ist ratlos und fragt sich, ob dies mit Boffs Versetzung in den Laienstand zu tun hat, oder damit, dass das Individuum, mit dessen Vereinsamung sich Boff hier vorwiegend beschäftigt, in der heutigen Zeit im Blickpunkt des allgemeinen Interesses steht.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…