Herr Hase ist kein Langohr wie die anderen. Er versteht es nicht nur, sich gewählter auszudrücken als die meisten seiner gezeichneten Kollegen, sondern bewegt sich auch munter zwischen den verschiedensten Genres hin und her.
Martin Zeyn ist außerordentlich angetan von den "liebevollen, absurden und brillant erzählten" Geschichten um Herrn Hase. In "Frühlingserwachen" verliebt sich der Kunstmaler Hase, der eigentlich Biologe werden sollte (aber seine Mutter war der Ansicht, dass sei nichts "Ordentliches"). Um herauszubekommen, was für ein seltsames Gefühl das ist, an dem er leidet, befragt er unter anderem den Mond und seinen Butler, erzählt Zeyn. Das Vergnügen, das der Rezensent beim Lesen empfand, konnte zuletzt Hergé mit seinen vor 20 Jahren entstandenen "Tim und Struppi"-Geschichten bei ihm erzeugen.
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