Aus dem Französischen von Oliver Ilan Schulz. Eine Reise nach Nauru, der kleinsten Republik der Erde: jahrzehntelang Zankapfel der Kolonialmächte, dann mit Vogeldung reich geworden, fiel sie dennoch Anfang des 21. Jahrhunderts in den Status eines Entwicklungslandes zurück.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.07.2012
Ann-Kristin Schöne scheint das Buch interessant zu finden, Genaues aber teilt sie uns nicht mit. Ihre Besprechung beschränkt sich auf die Wiedergabe dessen, was der französische Journalist Luc Folliet über die Pazifik-Insel Nauru und ihren Bankrott berichtet, über die Phosphat-Ausbeute der Kolonialmächte, den plötzlichen Reichtum des Inselstaates nach seiner Unabhängigkeit und den schließlichen Absturz nach dem Rückgang der Phosphat-Reserven, den Ruin und den Weg des Staates in die Kriminalität. Auch den Umstand, dass der Autor sich mit Schuldzuweisungen und Zukunftsprognosen zurückhält, weiß die ratlose Rezensentin nicht zu beurteilen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…